ICCME'09

ICCME'09 - International Conference on
Collaborative Mechatronic Engineering

 

May 25-26, 2009
Salzburg, Austria (AT)

 

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Follow-up of the ICCME'09

Die ICCME-Konferenz 2009 (International Conference on Collaborative Mechatronic Engineering) vom 25.-26. Mai 2009 ist erfolgreich zu Ende gegangen. TeilnehmerInnen aus 11 verschiedenen Ländern diskutierten über unterschiedliche Aspekte und Herausforderungen in der Entwicklung von mechatronischen Produkten. Insbesondere das Zusammenspiel unterschiedlicher Disziplinen (wie Mechanik, Elektronik und Software) hin zu einem gemeinsamen Produktentwicklungsprozess war ein zentrales Thema der ICCME'09.

 

Neben den vielen hochkarätigen Beiträgen der ReferentInnen standen besonders die Keynote-Sprecher im Mittelpunkt der Veranstaltung. Oliver Riedel von Audi AG (DE) begeisterte das Publikum mit seinem Beitrag "Virtual Validation in a Complex Product Development Process" und gab Einblicke in die immer komplexer werdende Welt der Produktentwicklung in der Automobilbranche. Die Herausforderung der Zukunft sieht er nicht so sehr auf der technologischen Ebene, vielmehr in der Kommunikation und Koordination des Entwicklungsprozesses auf Basis einer gemeinsamen Produktstruktur, die alle an der Entwicklung beteiligten Partner involviert.

 

Auch Robert Stone und Matt Bohm von der Oregon State University (School of Mechanical, Industrial and Manufacturing Engineering, USA) lieferten am zweiten Tag der Veranstaltung einen spannenden Auftakt zum Thema "Funktionale Modelle in der Mechatronik" (Employing the Abstraction of Product Functionality to Unify Mechatronic Design). Der erste Erfolg eines funktionalen Ansatzes war vor 10 Jahren der Gewinn eines Wettbewerbs für Solarfahrzeuge durch die Gruppe von Stone/Bohm, weil man damit ein effizienz-steigerndes Telemetrie-System für das Fahrzeug entwickelt hatte. Ein Thema der anschließenden Diskussion war die Frage wie Kunden möglichst früh eingebunden werden können.

 

Als ein weiterer spannender Programmpunkt wurde das offene iskussionsforum mit dem Titel "Mechatronics Industry meets Research" angeboten. Darin wurde die Frage gestellt, welche Beiträge aus Forschung und Lehre in die Wirtschaft fließen können. Vor dem Hintergrund des Diskussionsthemas sieht Prof. Jivka Ovtcharova (University of Karlsruhe - FZI, DE) aus ihren Erfahrungen spannende Themen für die Forschung. Wichtig sei es existerende Probleme wahrzunehmen und dazu wissenschaftliche Expertise einzubringen. Peter Kuen (Automotive Cluster Vienna Region (ACVR), AT) sieht übereinstimmend mit seiner Vorrednerin eine Verbindung von Forschung und Industrie als eine fruchtbringende Möglichkeit für Unternehmen, um verstärkt innovative Wege zu gehen. Nur große Unternehmen haben in Österreich einen eigenen Forschungsbereich und die vielen kleineren Unternehmen brauchen Forschungsunterstützung von außen. Wernher Behrendt (Salzburg Research, AT) wies darauf hin, dass industrielle Entwicklungsumgebungen extrem teuer und proprietär sind und es für Forscher oft schwierig ist, überhaupt am Stand der Technik zu forschen. Der Konsens war, dass sich auch im Mechatronikbereich neue Formen der web-basierten Zusammenarbeit entwickeln und sich daraus neue Chancen ergeben, angewandte Forschung zu betreiben, die sich in betrieblicher Innovation niederschlägt.

 

Darüber hinaus umfasste die Konferenz Workshops und Vorträge zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Unter anderem wurde zu  kulturellen Aspekten in internationalen Kooperationen diskutiert. Ein  oft unterschätzter Faktor in internationalen Kooperationen ist der Einfluss der jeweiligen Kulturen - Joan Harvey (Newcastle, UK) und  Vandana Menon (TAO Flameware, IN) stellten Modelle zur  Konfliktvermeidung auf Länder- bzw. Organisationsebene vor. Der Workshop  "Funktionale Modellierung in der Mechatronik" bot Schwerpunkte zum Produkt Lifecycle Management und zur gesamtheitlichen Produkt Modellierung.

 

Die ICCME 2009 wurde von Salzburg Research organisiert und gemeinsam mit der Universität Karlsruhe koordiniert.

 
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Collaborations are a growing area in mechatronic engineering. Until now, the development has mostly taken place separately in the domains involved, on the basis of established, specific development methods which are characterized by their own ways of thinking, conceptual ranges and experiences. However, globalisation and the integration of heterogeneous components into mechatronic systems require cross-domain communication and cooperation between the technical disciplines involved, in order to bridge between the mechatronic engineering disciplines.

 

The International conference on Collaborative Mechatronic Engineering covers the synergetic integration of mechanical engineering with electronics, and embedded software in the engineering process of industrial products and processes. Furthermore the purpose of this conference is to promote activities in various areas of mechatronics by providing a forum for exchange ideas, presentation of technical achievements, and discussion of future challenges. The conference will be held on the 25th/26th of May 2009 at the St. Virgil Conference Center in Salzburg, Austria. Suggested areas/topics include, but are not limited to ... (HERE)